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Schamanismus

Um Missverständnissen vorzubeugen......

Die Ausbildung zum Schamanen in indigenen Kulturen ist meist eine viele Jahre andauernde Lernphase mit Initiation durch die Geister. Ein traditioneller Schamane beginnt seinen Weg in einer indigenen Kultur, wird aus ihr hervorgebracht und hat seine Daseinsberechtigung, weil eben diese Kultur ihn als Schamanen anerkennt und braucht. Er wird kaum durch eigenen Entschluß Schamane, sondern durch den Ruf der Geister. Ohne diesen gewachsenen Background mag sich hier manch einer “Schamane” nennen, wird aber nie einer werden.

•  Ich selbst arbeite mit schamanischen Praktiken, weil ich erfahren habe, das diese Praktiken wirken, doch ich bin keinesfalls Schamane.

•  Ich gebe schamanische Praktiken weiter, um Interessierten das enorme Potential von Möglichkeiten zur Selbsthilfe zu vermitteln.

•  Ich habe weder die Bestrebung, noch verfüge ich die über die Befähigung oder das Recht, "Schamanen" auszubilden.

•  Die indianische Schwitzhütte in Lakota Tradition ist kein schamanisches Ritual.

Zu Letzterem eine Anmerkung, ohne gleich all zu sehr in die Tiefe zu gehen. Ein Schamane ist Experte im Umgang mit der Welt der normalerweise nicht wahrnehmbaren Wirklichkeiten und bedient sich der Trance oder Ekstase, um dorthin zu reisen. Nur mit Hilfe der Geister ist ein Schamane in der Lage, wirksam zu helfen. Auch der Aufgießer bei einer traditionellen indianischen Schwitzhütte bittet die Spirits um Führung bei der Zeremonie. Doch weder begibt er sich dazu in einen veränderten Bewußtseinszustand noch reist er dazu auf andere Weise in Geisterwelten. Bei einer traditionellen Schwitzhüttenzeremonie fehlen also zwei wichtige, für einen Schamanen unverzichtbare, Grundprinzipien.
Traditionelle Lakota - "Medizinmänner" (ich weiß, der Ausdruck ist nicht korrekt) verwahren sich meist dagegen, als Schamanen bezeichnet zu werden. Der Begriff Schamanismus wird leider für recht viele "fremde, unerklärliche und sonderbare" spirituelle Arbeitsweisen angewandt, für die wir sonst kein Wort haben, stimmt aber nur bei einem Bruchteil davon.



Was sind Schamanen ?

Schamanen können willentlich in einen anderen Bewusstseinszustand wechseln. Dadurch ist ein Schamane in der Lage, in eine im Normalzustand nicht wahrnehmbare Realität einzutreten und dort Informationen zu erhalten, die für ihn selbst oder für andere von Nutzen sind. Um diesen anderen Bewusstseinszustand zu erreichen bedienen sich Schamanen verschiedener Hilfsmittel. Sibirischer Schamane

Am bekanntesten ist wohl die Schamenentrommel, mit deren Hilfe ein Trancezustand erreicht werden kann. Aber auch Rasseln und andere Klanginstrumente werden benutzt. Schamanen Eurasiens und Nordeuropas besitzen meist ein Schamanengewand. Dieses Gewand ist zur Abwehr böser Geister oft mit Metallteilen und Schellen besetzt. Schon das Anlegen dieser Kleidung hilft dem Schamanen, in den Trancezustand zu gelangen. In einigen Regionen der Erde werden von Schamanen rituell Drogen verwendet, um einen anderen Bewusstseinszustand zu erreichen.


Schamanische Zerstückelung

Es kommt vor, dass zum Schamanen Berufene sich wehren und erst lang andauernde, oft lebensbedrohliche Krankheiten durchmachen müssen, bis sie schließlich dem Ruf der Geister nachkommen. Solche Initiationskrisen gehen oft mit drastischen Erlebnissen einher, in denen der Berufene in der schamanischen Welt von Geistern zerstückelt und neu zusammengesetzt wird. Das alte Leben, das alte -Ich- stirbt, die innere Substanz wird zerlegt, geprüft, neu strukturiert und wieder zusammengesetzt. Krisen dieser Art sind in vielen Kulturen die Voraussetzung für einen werdenden Schamanen.




Schamanisches Arbeiten

Nur aus dem Hintergrund traditionell schamanisch geprägter Kulturen können traditionell arbeitende Schamanen hervorgehen. Sie werden von ihrem Stamm oder Volk und von anderen Schamanen als solcher anerkannt und werden von der Gemeinschaft als Mittler zwischen der Welt der Menschen und der Welt der Geister gebraucht. Traditionelle Schamanen haben eine meist langjährige Ausbildung bei einem in ihrem Kulturkreis respektierten Schamanen absolviert. Schamanen haben ihren "Beruf" nicht durch eigene Entscheidung gefunden, sondern wurden durch Geister dazu berufen.

In unserem Kulturkreis ist der Schamanismus in den letzten Jahren“modern” geworden. Es gibt massenhaft Seminare und Literatur zum Thema. Doch die wenigsten der in Europa schamanisch Arbeitenden sind gleich Schamanen aus indigenen Kulturen durch die Geister initiiert und können auf Traditionen zurückgreifen. Dies birgt die Gefahr von Fehlern in sich, lässt aber auch Raum für die individuelle Entwicklung eigener Arbeitsweisen. Geister Bei der praktischen schamanischen Arbeit erhält man aus der Welt der Geister oft Anweisungen für eigene, neue Rituale. Zusätzlich zu erlernten Praktiken entwickeln sich im Laufe der Zeit individuelle schamanische Arbeitsweisen. Die Arbeit bekommt durch gesammelte Erfahrungen eine “persönliche ” Note und wird effektiver.

Bei der Arbeit für Klienten wird klar, ob; - ich nenne es - “ die Geister einen mögen ”, soll heißen, ob die Geister jemanden befähigen, effektiv zu helfen oder eben nicht. Die Befähigung, zu helfen und zu heilen kommt also nicht von einem selbst, sondern ausschließlich aus der Welt der Geister. Ohne Hilfe der Geister gerät die “schamanische” Sitzung im günstigsten Fall zu einer hilfreichen psychologischen Beratung, im schlimmsten Fall mutiert das Ganze zu unsauberem, manipulativem, schwer reparablem Klienten-Pfusch.


Die schamanische Reise, die Arbeit mit Krafttieren und Lehrern sind Grundlagen schamanischer Arbeit. Die Reise führt uns weit in Welten hinter dem Spiegel, in die im Normalzustand nicht wahrnehmbaren Geheimnisse unseres inneren und äußeren Selbst. Die ersten Schritte zu einer anderen Art der Wahrnehmung und der Zauber einer Begegnung mit dem “eigenen” Krafttier sind bei dieser Reise erfahrbar. Ich veranstalte keine aufeinander aufbauenden Kurse oder Seminare. In Gruppen überwiegt auf Grund des unterschiedlichen Standes der einzelnen Teilnehmer einfache schamanische Basisarbeit.

Grundlegende schamanische Praktiken sind in relativ kurzer Zeit erlernbar. Fast jedem sollte es möglich sein, Unter -und Oberwelt schamanisch zu bereisen und mit Krafttier und Lehrer zu arbeiten. Um eine andere Sicht auf ein Problem zu bekommen, sich selbst in Entscheidungen des Alltags zu helfen oder zur Selbstheilung reichen diese ersten Schritte zumeist aus. Viele der Leute, die erste schamanische Praktiken erlernen sind zunächst “begeistert” und arbeiten damit einige Zeit, oft auch mit erstaunlichem Ergebnis.

Schamanische Zerstückelung

Doch Schamanismus besteht aus mehr als mit dem Krafttier über die Blümchenwiese zu tollen und “Heile, Heile” zu singen. Die Welt der Geister birgt Gefahren. Man selbst kann in große Gefahr kommen, auf schädliche Angriffe einem nicht wohlgesonnener Geister oder anderer Schamanen ist gegebenenfalls zu reagieren, Krafttiere können töten oder getötet werden, Geister stellen unangenehme Fragen, Aufgaben und Forderungen.


Beginnt man also, tiefer in die schamanischen Welten einzutauchen, so wird klar, dass die Kommunikation mit den Geistern auch äußerst unbequem sein kann. Der Abbruch der schamanischen Arbeit ist oftmals die Konsequenz aus solchen Erfahrungen. Dabei wird an dem Punkt, wo das schamanische Arbeiten unbequem wird, eigentlich nur klar, dass auch der schamanische Weg ein Weg des Lernens und der Konfrontation mit dem Selbst ist.


Wer schamanisch Rat und Hilfe sucht oder auf dem schamanischen Weg respektvoll und verantwortungsbewusst (weiter)gehen möchte wird von mir alle Unterstützung erhalten, die ich geben kann.



Mein Dank

Ich danke den Freunden, Lehrern und im Verbündeten in dieser und in den anderen Welten für Heilung und Kraft, Lehren, Rat, Hilfe und die vielen Geschenke auf meinem Weg bis hierher.



 

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